Der Eiermacher

Gotthelf Rose: „Der Eiermacher. Teil II der Eierschalen-Tetralogie“, das Gelbe vom Ei-Verlag Eichstätt, 672 Seiten, Eichstätt an der Dotter, 7.99.

Im zweiten Teil der Eierschalen-Tetralogie führt uns Gotthelf Rose zurück ins beschauliche Stipnitztal, wohin Walter Wumbesl sich nach dem Verlust von Martha zurückgezogen hat. Der gut aussehende Mittdreißiger lebt mit den Ziegen Ben und Stan auf der Stipper-Alm, die er nach dem harten Blutwinter (Teil I) wieder aufgebaut hat. Wumbesl scheint zwischen fernöstlicher Meditation und Ziegenzwiegesprächen (Teil III) endlich zu sich gefunden zu haben, als Amy Hopp in sein Leben bricht. Die junge Studentin recherchiert für ihre Masterarbeit über die sorbische Ostereiermalerei. Ihr Professor, Charles d’Armistade, kennt Wumbesl noch aus der gemeinsamen Zeit in Oxford und hat nicht ohne Hintergedanken die hübsche Studentin zu dem Eigenbrötler gesandt. Es entspinnt sich ein prickelndes Duell zwischen der atemberaubenden Brünetten und dem drögen Schalenbemaler, der ihr zwar Obdach gewährt, sie die Ziegensprache lehrt, doch tatsächlich in seiner Zerrissenheit doch am liebsten Eier färbt und das Wachs mit traditionellen Mustern versieht. In diese zwischen Anziehung und Abstoßung changierende Liebesgeschichte platzt Inspektor Diego Amgamben, den anonyme Briefe ins Stipnitztal getrieben haben, wo ein Serienmöder sein Unwesen treiben soll. Ein uralter Pakt um die germanische Göttin Ostara soll zu neuem Leben erwacht sein. Verbergen sich in den Mustern, die Wumbesl ritzt, Hinweise zu den Morden? Und was weiß der Eiermacher tatsächlich? Oder kann Amy Hopp den Kunstritzer retten? Kann Walter Wumbesl die Studentin retten? Und welches Spiel treibt der mysteriöse Professor Charles d’Armistade?

Blurb:

„Wer war zuerst da? Das Ei oder das Küken? Wir sagen: Gotthelf Rose!“ (Die Eier-Umschau)

Gotthelf Rose: „Der Eiermacher. Teil II der Eierschalen-Tetralogie“, das Gelbe vom Ei-Verlag Eichstätt, 672 Seiten, Eichstätt an der Dotter.

Cover-Inspiration: @skyladesign