Jimmy Stoppard

Jimmy Stoppart wurde 1947 in Wichita Falls/Alabama geboren und lernte 1953 kurz Jack Kerouac kennen, der ihn tief beeindruckte und ihn im Wunsch bestärkte, Schriftsteller zu werden.

Stoppart gilt als bedeutendster Autor des Gefirnissten Realismus‘, dessen einziger Vertreter er auch ist. „Einer muss es tun“, antwortete er 1983 dem „Schwäbisch Gmünder  Amtsboten“, als er sich auf Lesereise in Oberschwaben befand. Bereits im Frühwerk fand er zu dem für ihn so typischen Stil des lakonisch hingerotzten Fünfwörtlers. Prof. Dr. Warmbeeke, Lehrstuhlinhaber für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Flenswald, spricht von einer „Fait accompli-Sprache“. Jimmy Stoppard gelinge es durch die Verknappung der Syntax auf maximal fünf Wörter Eindringlichkeit und Unmittelbarkeit der auf sich selbst zurückgeworfenen Existenz zu evozieren.

Jimmy Stoppard tritt selten in der Öffentlichkeit auf und hat sich nach seiner einzigen Lesereise, die ihn 1983 auch nach Westdeutschland geführt hatte, von der Öffentlichkeit zurückgezogen. 2007 montierte der Filmemacher Genrot Schlaghumbinger Super 8-Aufnahmen jener Auftritte zu dem Dokumentarfilm „83/19?“, der 2009 bundesweit in den Dritten Programmen gesendet wurde.

Von Jimmy Stoppard bei thebooksetup erschienen:

Jimmy Stoppard: „Theo Weiss von nichts“ (im Original: Running wild), 336 Seiten, Paperback, 19,90.